Kalli Wermaus besucht den Feldbacher Tabor

 

Nach Manuelas gestrigem tollen Beitrag im Autorennähkästchen (den Beitrag findet ihr HIER), darf ich euch heute meine Heimatstadt Feldbach und ihre Sehenswürdigkeiten etwas näher bringen, und natürlich hat mich Kalli dabei begleitet.

Der erste Beitrag widmet sich unserem Heimatmuseum im ehemaligen Tabor unserer Stadt. Viele von euch werden sich vielleicht über den Namen „Tabor“ wundern, dies bedeutete im Mittelalter nichts anderes als „Wehranlage“ und unser Tabor wurde rund um die Kirche erbaut und bot so den Menschen Schutz im Falle eines Angriffes.

2018

Der Tabor wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jhd errichtet und die Menschen zogen sich z.B. während der Türkenkriege in sein inneres zurück, der Markt selbst wurde zwar zerstört, doch der Tabor hielt allen Angriffen stand und die Menschen überlebten so. Während der großen Feldbacher Hexenprozesse (1673 – 1675) diente der Tabor auch als Gefängnis für der Hexerei angeklagte Personen.

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Gegen Ende des 18. Jhd. verlor der Tabor jedoch seine ursprüngliche Funktion als Schutzanlage und wurde als Schulgebäude, Vorratskammer und sogar Eiskeller.Heute zählt der Tabor zu einer der besterhaltendsten Wehranlagen überhaupt und beherbergt unser Museum mit zahlreichen Schätzen von der Steinzeit bis heute. Vom Leben der Bauern, Handwerker, aber auch Adeligen und Soldaten, ein großer Teil ist natürlich auch unserem Fluß der Raab und ihren Bewohnern gewidmet. Ich hoffe ihr habt etwas Spaß beim Betrachten der Bilder.

 

Kalli in der Schulklasse im Museum, so wurde im 19. Jhd noch unterrichtet, die Bänke, Tische und Tafeln sind original.

Zu den einzelnen Abteilungen des Museums gehören:

  • Volkskunde
  • Naturkunde
  • Gewerbe und Handwerk
  • Zeitgeschichte ( 1 WK und 2 WK)
  • Archäologie
  • Stadtgeschichte
  • Zivilgesellschaft
  • Kultur und Bildung

Hier noch ein paar Bilder aus dem Museum. Es sieht zwar klein aus, aber wenn man alles genau betrachtet muss man 2 Stunden Zeit mit bringen, und eine gute Kondition, denn es geht ständig treppauf und treppab, und das auf sehr schmalen alten Holztreppen. Aber der Besuch lohnt sich auf alle Fälle und solltet ihr mal in unsere schöne Südost Steiermark kommen, schaut doch vorbei.

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