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Anlässlich unseres Projektes in dieser Woche darf ich euch die Rezension zu unserem aktuellen Buch vorstellen:

„Die Blaue Königin“

 

Autor:  Erik Kellen     41f93rdWivL._SX311_BO1,204,203,200_

Verlag:  Create Space Independent Publishing Platform

Seiten:   272

ISBN:     978-1511591553

Preis:    TB 9,50 €  Kindle 2,99 € bei Amazon

Erschienen:   04. April 2015

(Bereits unter dem Pseudonym Rebecca Vali „Die letzte Muse“ am 11.April 2014 erschienen)

Klappentext:

Über die Magie von Geschichten und die Macht der Liebe.

Dawn ist eine ziemlich coole Verlagsmanagerin aus New York, die dem irischen Schriftsteller Ulysses C. Darkwater Feuer machen soll – sein neuer Roman ist seit Monaten überfällig. Als sie auf Achill Island eintrifft, geschieht Unerwartetes: Der Autor zieht Dawn in seinen ganz eigenen, dunklen Bann. Um den Roman noch zu retten, nimmt sie die Rolle der weiblichen Hauptfigur an und verwandelt sich in die blaue Königin. Sie taucht ein in eine Welt der Sinnlichkeit, Phantasie und Begierde.

Meine Meinung:

Obwohl mich die Worte Sinnlichkeit und Begierde im Klappentext fast abgehalten hätten, das Buch zu lesen, hat mich jedoch das Thema – Unerwartetes, Schriftsteller, Irland – sofort magisch angezogen. Auch das Cover hat etwas, es ist so anders, die Idee mit der Feder als Bild finde ich einfach perfekt zum Thema Schriftsteller gewählt. Erik Kellen hat einen ganz eigenen Schreibstil, auch die Vermischung von Realität und Fiktion hat mich überrascht. Irgendwie fehlen mir da fast die Worte dazu. Zuerst lernen wir Dawn als taffe Verlagsmitarbeiterin kennen, die von ihrem Boss nach Irland geschickt wird, um dem Schriftsteller Ulysses C. Darkwater klar zu machen, dass alle auf seinen 4. Band einer Buchreihe warten und er endlich mal in die Gänge kommen soll. Doch mit ihrer Ankunft auf Achill Island  und als sie Darkwater kennen lernt, passiert etwas mit Dawn. Zuerst erwartet man ja einen verschrobenen, eigenbrötlerischen, älteren Schriftsteller doch bereits hier überrascht uns Erik Kellen. Wir werden von ihm in eine verwirrende, manchmal erschreckende und auch verrückte Geschichte gezogen. Darkwater lebt in einer Mischung aus Realität und Fiktion, er muss seine Romanfiguren im wahrsten Sinn des Wortes „leben“ um über sie schreiben zu können. Dawn wird wie magnetisch von ihm angezogen und verwandelt sich in die blaue Königin. Bei manchem was danach passiert, habe ich mich gefragt, ob man wirklich so beeinflusst werden kann und so reagiert, vielleicht haben einfach alle Faktoren, wie Darkwater selbst, das alte, düstere Haus, die Landschaft und auch Dawns nicht ausgefülltes Leben dazu geführt. Ich fand den Roman wirklich sehr gut, habe ihn beinahe in einem durchgelesen, da ich das Buch kaum weglegen konnte. Einziger Kritikpunkt von mir (und das ist natürlich reine Geschmacksache) ist die vulgäre Sprache in den erotischen Momenten. Irgendwie passen diese Ausdrücke nicht zum restlichen Schreibstil. Man kann Erotik und Begierde auch in anderen Worten ausdrücken und dem Leser genauso dieses Ausgeliefert sein und die Leidenschaft zwischen zwei Personen nahe bringen.

Mein Fazit:

Das Buch „Die blaue Königin“ ist ein völlig anderes als man vom Klappentext erwartet, die Verschmelzung von Realität und Fiktion ist faszinierend und abgesehen von den für mich etwas missglückten Sex Szenen bekommt das Buch von mir 5*****

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