Anfang 40 – Ende offen

Autor:    Franka Bloom. wp-1490190502181.jpeg

Verlag:   Rowohlt Taschenbuch

ISBN:     978-3499272929

Seiten:   416

Preis:     Print 9,99 €, Kindle 9,99 € bei Amazon

Erschienen:  am 17.02.2017

 

 

Klappentext:

Kein Anfang ohne Ende: Ein Roman über die Suche nach sich selbst, über alte Träume, neue Wege und das große Glück. Ich liege im Bett und Walze mich herum. An Schlaf ist nicht zu denken. Ich will mein vorehelichen Leben zurück, mein freies Leben. Das, in dem ich allein Entscheidungen für mich treffe, ohne Rücksicht auf Kind, Mann oder sonst wen. Mit dem heutigen Geburtstag wollte ich einen Schlussstrich unter die letzten 25 Jahre ziehen – mein persönlicher Unabhängigkeitstag. Von heute an wieder tun und lassen, was ich will und wann ich will. Im ganzen Haus laut Songs von Bon Jovi und Robbie Williams mitgrölen ohne dass sich meine Tochter Greta bei den Nachbarn für mich schämt. Für niemanden mehr kochen müsse. Ohne Erklärungen kommen, gehen und schlafen, wann ich will und mit wem ich will. Nächte durchmachen wie damals auf der Uni. Aber mein Plan geht nicht auf. Greta will nicht ausziehen und Sven sich nicht scheiden lassen. Mir wird klar, dass ich es den beiden viel zu leicht mache, indem ich kaum Widerstand leiste. Das muss ich andern. Vor allem wegen Paul……

Meine Meinung:

Vera ist 46 und für mich hat sie die Midlife Crises voll erwischt.Irgendwie vermittelt sie den Eindruck, als hätte sie Angst ihr Leben könnte jeden Moment enden und sie hat keinen ihrer Träume verwirklicht. Ihre Freundinnen und der Kellner Pavel sind immer für sie da, im Gegensatz zu ihrem hoffentlich bald Ex-Mann Sven. Dieser glaubt sich mit einer jungen Geliebten seine Jugend und Manneskraft wieder zurück zu holen, erwartet aber, dass Vera brav auf ihn wartet bis er sich ausgetobt hat. Einerseits kann ich Vera schon verstehen, dass sie nach den Jahren als Ehefrau und Mutter ihr eigenes Leben führen will,doch manchmal erscheint sie mir zu egoistisch, denn auch mit einer 18jährigen Tochter im gemeinsamen Haushalt kann man sehr wohl seine Wünsche verwirklichen, ohne sein Kind raus zu werfen und ihm das Gefühl zu vermitteln unerwünscht zu sein. Als sie den jüngeren Referendar Paul kennenlernt kommt fährt in de Geschichte. Allerdings handelt sie auf der Abifeier ihrer Tochter wirklich unbedacht und dumm, und muss danach mit den Konsequenzen leben. In diesem Abschnitt habe ich mich wirklich gefragt, wer hier die Mutter und wer die Tochter ist. Sven, Paul und Vera….eine Menage au trois? Greta eröffnet Vera eine Neuigkeit, die großen Einfluss auf Greta weiteres Leben haben wird. Am Ende gibt es eine etwas überraschende Wendung in der Geschichte, für mich war dieser Teil etwas zu konstruiert und nicht ganz nachvollziehbar. Noch ein paar kurze Worte zum Cover. Der rosa Flamingo, der mit einem High Heel  Fuß balanciert, passt für mich perfekt zu Inhalt. Vera ist ja auch so im Zwiespalt zwischen altbewährtem und neuem, auf der Suche nach der Perspektive in ihrem Leben. Sie schwankt zwischen der Mama in den sportlichen Sneakers und der Femme fatal in auffallenden HighHeels.

Mein Fazit:

Der Schreibstil war erfreulich frisch und locker, teilweise sogar frech formuliert. Das Buch war angenehm zu lesen, es hat mich gut unterhält, ach wenn ich nicht immer mit den handelnden Personen konform ging. Freunde leichter Liebesromane werden mit diesem Buch ihre Freude haben. Von mir gibt es 4****



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