Emma, der Kaktus und ich 

Autor:   Christopher Lück 41afim2zxrl-_sx313_bo1204203200_

Verlag:  Goldmann

Seiten:  190

ISBN:   978-3442484997

Preis:  TB 8,99 €, Kindle Edition 7,99 € beAmazon 

Erschienen am:  16. Jänner 2017

Klappentext:

Gerd Gerthner, Langzeitstudent und liebenswürdiger Traumtänzer mit Schriftsteller-Ambitionen, hatte noch nie Glück bei Frauen. Bis der Zufall ihm zu Hilfe kommt: Als Gerd im Botanischen Garten therapeutische Unterstützung für seinen vertrockneten Kaktus „Nopsi“ sucht, trifft er auf die eigenwillige Gärtnerin Emma. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Bis Emma schwanger wird – und kompliziert. Nach einem blöden Missverständnis schmeißt sie Gerd samt Kaktus aus der gemeinsamen Wohnung. Er sieht nur einen Ausweg: sich an einer Palme im Botanischen Garten, dem Ort ihres Kennenlernens, erhängen – und in letzter Sekunde von Emma gerettet werden. Nur dumm, dass der Plan nicht aufgeht …
Meine Meinung:
Versprochen wurde uns laut Klappentext eine Geschichte über Gerd und Emma, ihre Beziehung und die folgenden Schwierigkeiten. Bekommen haben wir eine manchmal komische, manchmal übertriebene Lebensbeschreibung von Gerd. Wir lernen einen lebensunfähigen ewigen Student kennen, der mehr an Frauen und seinem „ersten Mal“ interessiert ist, der keine Verantwortung übernimmt und noch bei Mama und Papa im warmen Nest hockt. Als endlich Emma ins Spiel kommt, hatte ich die Hoffnung, dass es doch noch zu einer Liebesgeschichte mit Tiefgang kommt, aber leider blieb es beim bisherigen Stil. Ich fand es schade, dass man erst im letzten Abschnitt etwas über Emma und Gerd erfährt. Emma ist eine coole Socke, die mit beiden Beinen im Leben steht, ihren Job gerne macht und Gerd so nimmt wie er ist. Allerdings nur bis sie schwanger wird, da erwartet sie dann doch mehr Verantwortung von ihm. Als es zur Trennung kommt, denkt Gerd nicht nach und versucht sich zu ändern, sondern jammert und heult seinem Freund Stefan die Ohren voll, säuft bis zum Koma und versinkt in Selbstmitleid, kurzum er reagiert wie ein kleiner Junge, dem man das Spielzeug weggenommen hat. Schade, die Geschichte hätte mehr Potenzial gehabt, so bleibt es bei einem Buch, das sich für zwischendurch flott lesen lässt, der Schreibstil ist manchmal etwas vulgär, passt aber zum Buch. Da mich das Ganze nicht wirklich umgehauen hat, aber auch nicht schlecht war, bekommt das Buch von mir 3 ***
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